Champagner

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Lanson Champagne Black Label Brut 0,75l 12,5%

Artikel-Nr.: 10036

32,80 / Flasche(n) *
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Moet Chandon Imperial Brut Champagne 0,2l 12%

Artikel-Nr.: 10008

15,50 / Flasche(n) *
1 l = 77,50 €

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Perrier Jouet Belle Epoque 2007 Geschenkset mit 2 Gläsern 0,75l 12,5%

Artikel-Nr.: 1728

Nicht lieferbar

143,50 / Set(s) *
1 l = 191,33 €

Perrier Jouet Belle Epoque Jeroboam 3,0l 12,5%

Artikel-Nr.: 1729

1.679,00 / Flasche(n) *
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Perrier Jouet Belle Epoque Magnum 1,5l 12,5%

Artikel-Nr.: 1730

341,00 / Flasche(n) *
1 l = 227,33 €

Neu Perrier Jouet Grand Brut Geschenkset mit 2 Gläsern (0,75l 12%)

Artikel-Nr.: 1980

40,90 / Set(s) *
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Robert Moncuit Champagne Brut Blanc de Blancs 0,75l 12%

Artikel-Nr.: 1691

29,90 / Flasche(n) *
1 l = 39,87 €
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Neu Perrier Jouet Blason Rose Champagne Brut Geschenkset 12% Vol. 0,75L

Artikel-Nr.: 1727

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CHAMPAGNER

Die Champagne – aus diesem, und zwar nur aus diesem, französischen Weinbaugebiet stammt der luxuriöseste und festlichste Schaumwein der Welt.

Ihm haftet seit je ein großer Glanz und eine mondäne Aura an, deshalb grenzt sich ein echter Champagner auch deutlich zu einem Sekt ab. Und nicht nur, weil die Bezeichnung Champagne markenrechtlich geschützt ist, jeder, der beide Weinarten gekostet hat, wird bestätigen: dieser Unterschied ist kaum zu überwinden. Es mag an den Trauben liegen, oder an diesem immensen Erfahrungsschatz, den die Winzer der Champagne seit Generationen pflegen. Wahrscheinlicher ist aber, dass es an den äußerst strengen Herstellungsvorgaben liegt, denen jeder Champagner unterliegt. Hierzu zählen, unter anderen, die obligatorische Handlese, die Ertragsbeschränkung sowie das Verbot des Transvasierverfahrens (ein abgekürztes Verfahren des Degorgierens, bei dem der Sekt in eine neue Flasche umgefüllt wird).

Hauptsächlich zur Verwendung gelangen bei der Champagner-Herstellung die Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Die Mischung der Trauben bestimmt den Charakter des späteren Champagners, wobei hier Pinot Noir für Fülle, Chardonnay für die Finesse und Pinot Meunier für die Fruchtigkeit stehen. Recht verbreitet sind auch reine Chardonnay-Cuvees, die sogenannten Blanc de Blancs.

Die Herstellung eines Champagners ist ein aufwendiger und heikler Prozess: Vorweg wird der Most der jeweiligen Trauben zu Grundwein vergoren. Es folgt die Assemblage, die Vermählung der verschiedenen Grundweine. Rund 80 Prozent aller Champagnerabfüllungen bestehen aus unterschiedlichen Weinen – bis zu 100 verschiedene können es sein. Der Großanteil besteht in der Regel aus dem aktuellen Jahrgang, für den kleineren Teil wird auf diverse Schätze aus dem Keller zurückgegriffen. Jeder Hersteller entscheidet sich hier für andere Jahrgänge, es kommt dabei natürlich immer auf den Charakter des frischen Jungweins an. Die Gesamtharmonie ist hier von höchster Priorität.    

Eine zweite Gärung (als methode traditionelle oder auch methode champenoise bezeichnet) findet, unter Zugabe von Zucker und Hefe, direkt in der Flasche statt. Dafür wird jede Flasche mit einem Kronkorken verschlossen, der innen mit einer Bidule versehen ist, die im Laufe des Gärungsprozesses das Depot (den Bodensatz) auffangen soll. Bei dieser, um die drei Wochen dauernden, Zweitgärung entsteht auch die begehrte Perlage (Perlen der Kohlensäure) des Champagners. Die vorgeschriebene Reifezeit beträgt für die jahrgangslosen Champagner 15 Monate und für Jahrgangs-Champagner drei Jahre.

Vor dem Genuss einer Flasche Champagner muss unbedingt noch das berühmte Rütteln und das unmittelbar darauffolgende Degorgieren erfolgen. Sie stellen eines der größten Geheimnisse um die Herstellung von bestem Champagner dar. Zuerst verweilen die Flaschen für drei Wochen in hölzernen Rüttelpulten, worin sie nach und nach geneigt werden und täglich eine feine Zehntel-Umdrehung rotieren. Man kann sich vorstellen, wie intensiv und ausdauernd über diese Art der Behandlung des Schaumweins diskutiert wird. Letztlich wendet sich jeder Winzer seiner eigenen Methode zu. Für das Degorgieren (das Abschlämmen der Heferückstände) wird der Flaschenhals in Eis gebadet, sodass die gesammelte Hefe darin zu einem Pfropfen gefriert. Beim Öffnen des Kronkorkens schießt der Hefepfropfen, durch den Druck in der Flasche, heraus.

Die nun anschließende Dosage ist ein weiterer, sehr heikler und immerzu individuell gestalteter Vorgang. Der fehlende Inhalt der jeweiligen Flasche muss ersetzt werden. Oft greift der Winzer dazu auf seine Süßweinreserven des Grundweins selbst zurück, manchmal kommen jedoch auch deutlich ältere Jahrgänge in Betracht. Mit diesem letzten Arbeitsschritt werden schließlich die Charakterzüge, welche stark zwischen extrem Trocken und Süß nuancieren können, festgelegt. Je nach Zugabe-Menge des Zuckers, die von null bis 50 Gramm je Liter ausmachen kann, erfolgt die Klassifikation des Champagners in: Ultra Brut, Extra Brut, Brut, Extra Sec, Sec, Demi Sec und auch Doux. Gut gehütete Geheimnisse generell sowie auch Meinungsverschiedenheiten unter den Generationen, sind bei diesem Gestaltungsprozess an der Tagesordnung.  

Anspruchsvolle Genießer erwarten sich die Öffnung eines Champagners durch das Sabrieren, das Köpfen mittels eines Champagnersäbels, eine anhaltende Perlage sowie einen Perlenkranz im Glas oder in der Schale – und natürlich das Um und Auf des Champagners: ein unvergleichlich cremiges und komplexes Prickeln im Mund.